Zitate und Aphorismen

Der Mensch ist der Anfang der Religion, der Mensch ist die Mitte der Religion, der Mensch ist das Ende der Religion.
Ludwig Feuerbach

Ist das Hirn zu kurz gekommen,
wird sehr gern Moral genommen.
Wiglaf Droste (Top-Act der religionsfreien Zone 2011, Dresden)

Kirche, das ist so wie Dixie[land-Jazz],
das braucht dann auch keiner mehr.
Helge Schneider

Die überkommenen Meinungen zu achten, heißt fast immer die Lüge zu achten; die Wahrheit zu verschleiern oder zu verbergen, heißt sich mitschuldig machen am Betrug.
Cesar Chesneau Du Marsais / Baron Paul Henri Thiry d’Holbach

Werden dänische Karikaturisten mit dem Tode bedroht, reden wir von Toleranz und Respekt gegenüber anderen Kulturen. Aber wehe, der deutsche Nachbar trennt seinen Müll nicht ordentlich...
Vince Ebert

Wenn du dem Islam beitrittst, schneiden sie dir die Vorhaut ab. Wenn du ihn wieder verlassen willst, schneiden sie dir den Kopf ab.
Anonymus

...Und nun zur Islamophobie, dem größten Schwachsinn unserer Zeit! Es gibt sie nicht.
Ayaan Hirsi Ali

Das Böse gründet im Guten. Und wer das Böse heute verhindern will, braucht sich nicht einzubilden, dass das was er heute für gut hält, niemals böse werden könnte.
Götz Aly

Der Widerstand gegen Hitler und die Seinen wird umso stärker, je länger das Dritte Reich zurück liegt.
Johannes Gross

Wer über Ahmadinedschad, über die Hamas und über die Hisbollah nicht reden will, der sollte zur NPD und zu Hitler schweigen.
Tilman Tarach

Glaube heißt nicht wissen wollen, was wahr ist.
Friedrich Nietzsche, Philosoph

Die Essenz der Dummheit ist nicht das Nichtwissen, sondern das Nichtwissenwollen.
Roland Baader, Ökonom

Die Welt wird nicht von skrupellosen Verbrechern, finstren Kapitalisten oder machtgierigen Despoten regiert, sondern von einer gigantischen, weltumspannenden RIESENBLÖDHEIT.
Wer´s nicht glaubt, ist schon infiziert.
Michael Schmidt-Salomon, GBS-Sprecher

Wenn es Gott nicht gäbe, müsste man ihn erfinden.
Voltaire

Wenn Gott wirklich existierte, müsste man ihn beseitigen.
Michail Bakunin

Wenn es Hitchens nicht gäbe, man könte ihn nicht erfinden.
Ian McEwan

Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren.
Karl Popper

Für mich ist ein Unrecht, ein Verbrechen, vor fünfhundert, tausend, fünfzehnhundert Jahren genauso lebendig und empörend wie ein Unrecht, ein Verbrechen, das heute geschieht oder erst in tausend, in fünftausend Jahren.
Karlheinz Deschner

Die gesellschaftlichen Regeln kommen nicht aus dem Glauben, sondern aus der Vernunft.
Ulrich Wickert

Ich widerspreche entschieden Ihrer Ansicht, dass Religionen etwas zur Befriedung in der Welt beitragen. Erstens sprechen die historischen Erfahrungen eindeutig dagegen. Es ist erst eine sehr kurze Zeit, dass die Religionen sich friedlich benehmen. Und zwar nicht aus eigener Einsicht, sondern weil sie dazu durch die Säkularisierung und Aufklärung genötigt wurden. Und wenn Sie heute, mit der Erfahrung die wir haben, sagen, die tragen zur Befriedung der Welt [bei], kann ich sagen vielleicht. Aber nicht mehr, als ein Alkoholproduzent zur Sicherheit im Straßenverkehr beiträgt.
Henryk M. Broder

Und der Erzengel Gabriel sprach zu mir: ‚Du wirst einen Psychiater aufsuchen, denn du hörst Stimmen.’ Und ich suchte einen Psychiater auf, denn ich hörte Stimmen. Die Prophezeiung hatte sich erfüllt!
Jean Tee alias Andreas Müller

"Gesicht zeigen"
Offizielle Anweisung für den Umgang mit Neonazis und "rechter Gewalt". Gilt nicht gegenüber muslimischen Rassisten und Antidemokraten. Dort wird Wegschauen empfohlen, am besten im Zuge eines "interkulturellen Dialogs". Die Verurteilung von Ehrenmorden und der Unterdrückung der Frau könnten als Diskriminierung empfunden werden. Sollte jemand zufällig Zeuge werden, wie eine Synagoge angezündet wird, dann empfiehlt es sich zunächst, auf das Äußere des Attentäters zu achten. Handelt es sich um eine glatzköpfige Dumpfbacke oder einen bärtigen Mullah? Erst wenn das geklärt ist, sollte entschieden werden, ob man hinschaut oder wegschaut.
Dirk Maxeiner (aus dem satirischen Lexikon "Schöner Denken", Piper 2007)

Was für eine schlaue Erschleichung und hinterlistige Insinuation in dem Wort Atheismus liegt! – als verstände der Theismus sich von selbst.
Arthur Schopenhauer

Wenn Gott die Gebete der Menschen erfüllen würde, wären schon lange alle Menschen zugrunde gegangen, da sie andauernd viel Schlimmes gegeneinander erbitten.
Epikur

Advent ist, wenn der Pfaffe schreit
Besinnlichkeit, Besinnlichkeit.
Peter Hacks

Christus mag für jemanden gestorben sein, aber jedenfalls nicht für mich.
Bertold Brecht

Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht.
Dietrich Bonhoeffer, evangelischer Theologe und NS-Widerstandskämpfer

Es bleibt wahr: das Märchen von Christus ist Ursache, dass die Welt noch zehntausend Jahre stehen kann, und Niemand recht zu Verstand kommt.
Johann Wolfgang von Goethe

Einwandfrei steht heute fest, dass sich Gott noch niemals als Schöpfer vorgestellt hat.
Eckhard Henscheid

Mit dem Glauben an einen einzigen Gott wurde wie unvermeidlich die religiöse Intoleranz geboren, die dem Altertum vorher – und noch lange nachher – fremd geblieben war.
Sigmund Freud

Nur die Gläubigen glauben zu wissen.
Silvia Bovenschen

Die Vermessenheit tief religiöser Menschen ist die gefährlichste Sache in der heutigen Welt.
Daniel Dennett

Ich bin ein Gegner der Religion. Sie lehrt uns, damit zufrieden zu sein, dass wir die Welt nicht verstehen.
Richard Dawkins

An einen Gott, den ich verstehen würde, könnte ich nicht glauben.
Aus dem Gästebuch einer christlichen Internetseite

Was hat man denn gegen den Krieg? Etwa dass Menschen, die doch einmal sterben müssen, dabei umkommen?
Kirchenlehrer Augustinus

Lieber Gott, nimm es hin, dass ich was Besondres bin, und gib endlich einmal zu, dass ich klüger bin als du!
Robert Gernhardt

Solange man nicht die Moral des Christentums als Kapitalverbrechen am Leben empfindet, haben dessen Verteidiger gutes Spiel.
Friedrich Nietzsche

Ewige Lügen setzen noch keine ewige Wahrheit voraus.
Karlheinz Deschner

Jeder hat zunächst den Gottesglauben, den man ihm aufgeschwatzt hat; aber allmählich hat er den, den er verdient.
Karlheinz Deschner

Christentum – die Religion der Frohen Botschaft mit der Kriegsbemalung. Die Liaison eines Gesangsvereins mit einer Feuersbrunst.
Karlheinz Deschner

Niemand vor Stalin und Hitler hat in Europa das menschliche Leben so unentwegt aufs äußerste verachtet und in den Staub getreten, ja, dies noch - Gipfel zynischer Perversion - als 'gottgewollt' verkündet, wie die christliche Kirche.
Karlheinz Dechner

Es muss ein eigentümliches Vergnügen sein von Jahrhundert zu Jahrhundert im Blut der Menschheit zu schwimmen und 'Halleluja' zu rufen. Es muss ein eigentümliches Vergnügen sein fast zwei Jahrtausende hindurch zu lügen, zu fälschen, zu täuschen. Wo sonst noch gibt es diese atemverschlagende Mischung von Wolfsgeheul und Friedensschalmei, Weihnachtsbotschaft und Scheiterhaufen, von Heiligenlegende und Henkersgeschichte, wo sonst ist allumfassendes Liebespalaver und der praktisch alles verschlingende Hass, wo sonst eine Religion die aus Liebe tötet, aus Liebe foltert, aus Liebe raubt, erpresst, entehrt, verteufelt und verdammt? Das ganze heisst nicht Geisteskrankheit, das ganze heisst Christentum!
Karlheinz Deschner

Mit und ohne Religion können sich gute Menschen anständig verhalten und schlechte Menschen Böses tun; doch damit gute Menschen Böses tun, dafür braucht es Religion.
Steven Weinberg, Physiker und Nobelpreisträger

Kein Zeugnis reicht, ein Wunder zu bestätigen, außer das Zeugnis ist von der Art, daß seine Unrichtigkeit ein größeres Wunder wäre als das Ereignis, das das Zeugnis bestätigen soll.
David Hume

Die verhängnisvolle Neigung der Menschheit, über etwas, das nicht länger zweifelhaft ist, nicht weiter nachzugrübeln, ist die Ursache der Hälfte aller Irrtümer.

So sehr uns auch unterschiedliche Kulturen voneinander trennen mögen, es ist die menschliche Natur, die uns miteinander verbindet. Wir alle brauchen saubere Luft zum Atmen, brauchen Nahrung, um unseren Stoffwechsel aufrechtzuerhalten. Wir alle lachen, weinen, lieben, hoffen, trauern. Kurzum: Wir alle kennen Wohl und Wehe. Und genau dies ist der Grund, warum Relativismus im konkreten Lebensvollzug scheitert: Es ist eben nicht beliebig, welche Werte und Normen das Zusammenleben der Menschen bestimmen. ... Menschenrechtsverletzungen innerhalb anderer kultureller Traditionen zu tolerieren, würde voraussetzen, daß wir das Wohl und Wehe der davon betroffenen Menschen ausblenden.
... Der humanistisch-aufklärerische Standpunkt tut daher gut daran, die Unteilbarkeit der Menschenrechte in den Vordergrund zu rücken, und tut ebenfalls gut daran, Individuen - nicht Traditionen - unter Schutz zu stellen. Denn nur Individuen sind in der Lage Wohl und Wehe zu empfinden.
Michael Schmidt-Salomon

Ich mißbillige, was Sie sagen, aber ich werde bis zum Tode Ihr Recht verteidigen, es zu sagen.
Voltaire

Man kann die Probleme dieser Welt nicht mit denselben Denkweisen überwinden, mit denen man sie verursacht hat.
Einstein

homo res sacra homini - Der Mensch ist dem Menschen heilig.
Seneca

Wenn mich jemand widerlegen und davon überzeugen kann, daß mein Denken oder Tun nicht richtig ist, dann werde ich meinen Standpunkt mit Freuden ändern. Denn ich suche die Wahrheit, die noch nie einem Menschen geschadet hat; Schaden erleiden nur der, der bei seien Irrtum und Unverstand bleibt.
Marc Aurel

Jede Theorie, die deinen Wünschen entspricht ist verdächtig.
David Hume

Gegen den Pantheismus habe ich hauptsächlich nur dieses, daß er nichts besagt. Die Welt Gott nennen, heißt, sie nicht erklären, sondern nur die Sprache mit einem überflüssigen Synonym des Wortes Welt bereichern.
Schopenhauer

Wem es gelingt, unabhängig seiner selbst eine Aussage über die Welt zu machen, der möge sich bitte bei mir melden; ich hätte da noch ein paar Fragen.

Religionen sind Kinder der Unwissenheit, die ihre Mutter nicht lange überleben.
Arthur Schopenhauer

Während Wissenschaftler wissen, dass sie nur etwas "glauben", was heute angemessen erscheint, glauben Gläubige etwas zu wissen, was auch morgen noch gültig sein soll, obwohl es schon heute widerlegt ist.

Der Priester wird die Wesensgleichheit von Mensch und Tier nie zugeben, da er auf die unsterbliche Seele nicht verzichten kann, die er braucht, um die Moralforderung zu begründen.
Sigmund Freud

Wenn ich Gutes tue, fühle ich mich gut; wenn ich Schlechtes tue, fühle ich mich schlecht. Das ist meine Religion.
Abraham Lincoln

Der gemeine Mann betrachtet die Religion als wahr, der Weise als falsch und der Politiker als nützlich.
Seneca

Es gibt mehr Religionen als es Wahrheiten gibt.
Werner Mitsch

Religion ist die Feigheit vor dem Schicksal. Nichts weiter.
Rudolf von Delius

Wie schad, dass ich kein Pfaffe bin. Das wäre so mein Fach. Ich bummelte durchs Leben hin Und dächt' nicht weiter nach.
Wilhelm Busch